Betreute Selbstpraxis

Patric Martin Yoga, RYT 500
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Jeden Mittwochmorgen von 6:15 - 7:45 findet im Yogabaha in Nidau eine betreute Selbstpraxis-Klasse statt. Diese Seite beantwortet die wichtigsten Fragen dazu.

Was ist betreute Selbspraxis?

Betreute Selbspraxis hat ihren Ursprung im Ashtanga Vinyasa Yoga, welches in der Stadt Mysore in Südindien von Sri K. Pattabhi Jois begründet wurde. Häufig fällt in diesem Zusammenhang auch der Begriff Ashtanga Mysore. Anders als in den meisten anderen Yogaklassen werden die Schüler individuell vom Yoga-Lehrer betreut und praktizieren während der meisten Zeit der Stunde selbstständig eine gemeinsam mit dem Lehrer erarbeitete Sequenz an Yoga-Asanas und allenfalls Meditations- und Atemübungen. Der Lehrer gibt verbale und manuelle Hilfestellung.

Welcher Stil wird praktiziert?

Traditionelles Ashtanga Vinyasa oder modernere Vinyasa Flow-Sequenzen, wobei korrekte Atmung und Ausrichtung (Alignment) im Vordergrund stehen. Es wird frei von jeglichen Dogmas unterrichtet, die Praxis ist auf die Bedürfnisse des Schülers ausgerichtet.

Was sind die Vorteile der Selbstpraxis?

Es gibt etliche Vorteile, unter anderem:

  • Die Praxis kann gezielt auf die individuellen Bedürfnisse eines Schülers ausgerichtet werden und jeder Schüler bestimmt die Intensität der Praxis selber.
  • Schüler lernen, selbstständig Yoga zu praktizieren und sind nicht mehr von einem Lehrer abhängig. 
  • Die Sequenzen können jederzeit und überall selbstständig geübt werden. Mit der Zeit entwickelt der Schüler ein tieferes Verständnis der Praxis und kann mit der gewonnenen Erfahrung seine Sequenzen weiter individuell verfeinern oder modifizieren.
  • Wer regelmässig selber praktiziert, wird nach kurzer Zeit Fortschritte auf mehreren  Ebenen feststellen.
  • Wer sich intensiver und ernsthafter mit Yoga befassen will, kommt an der Selbstpraxis früher oder später nicht vorbei.

Ist betreute Selbstpraxis für Anfänger geeignet?

Ja! Gerade für Anfänger ist dieses Klassenformat besser geeignet als Gruppenkurse, da die Yoga-Neulinge sich langsam herantasten können und von Anfang an lernen, selbstständig Yoga zu praktizieren.

Was erwartet einem in der ersten Klasse?

Als Neuling kann man sich seine erste Klasse ungefähr so vorstellen: In einem individuellen Gespräch erklärt der Lehrer kurz die Prinzipien der Selbstpraxis und erläutert ein paar wenige grundlegende Themen wie korrekte Atmung, Bandhas (Energieverschlüsse) und Fokuspunkte. Danach lernt der Schüler unter Anleitung in der Regel 1-2 Varianten eines Sonnengrusses (Surya Namaskar) zum Aufwärmen und wiederholt diese auch gleich selbstständig für sich. Danach geht es mit ein paar stehenden Asanas (Positionen) weiter, wo der Schüler ein paar wichtige Ausrichtungsprinzipien lernt. Als Abschluss werden im Sitzen ein paar eher meditative Positionen eingenommen. 

Ziel ist, dass man das Erlernte auch gleich zu Hause weiter üben kann.

Ist man als Schüler auf sich alleine gestellt?

Auf keinen Fall! Einerseits gibt der Lehrer klare Anweisungen, welche Asanas in welcher Reihenfolge praktiziert werden sollen und andererseits beobachtet der Lehrer die Schüler während der ganzen Stunde, gibt Ratschläge und Hilfestellungen und ist jederzeit als Ansprechperson zur Stelle.

Dauert die Klasse immer 90 Minuten?

Nicht unbedingt. Der Raum steht während 90 Minuten zur Verfügung, aber man kann grundsätzlich kommen und gehen wie man will. Falls man mal länger schläft oder früher zur Arbeit muss, kann man auch später anfangen oder früher aufhören.

Ist eine Dusche vorhanden?

Ja, es sind separate Duschen für Frauen und Männer vorhanden.

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